How Space can be defined

Gruppenausstellung “How Space can be defined”

05.10.2020 – 25.10.2020,

 

Eröffung am 5.10.2020, um 19 Uhr.

Ort: Manteuffelstr. 42, 10997 Berlin.
Die Ausstellung geht bis Sonntag, den 25.10.2020.


Künstler der Gruppenausstellung:

– Antje Blumenstein

– Cedric Christie

– Marcel Frey

– Annette Goedde

– Florian Neufeldt

– Kai Richter

– Anja Schwörer

– Sinta Werner


“Wie die Kunst des Faltens von Papier, Origami, neue Möglichkeiten in unserer Welt schafft.!”

Die Kunst des Faltens von Papier, bekannt als Origami, hat seinen Ursprung in Asien und wird seit Jahrhunderten in China, Japan und Korea praktiziert. Es handelt sich um eine Technik, bei der ein einfaches Blatt Papier durch Falten in ein Objekt verwandelt wird, ohne Klebstoff oder das Schneiden des Papiers. Das Falten von Papier wurde wahrscheinlich erstmals Anfang des 19. Jahrhunderts in Deutschland von einem Pädagogen namens Friedrich Froebel eingeführt, der die Falttechniken im Kindergarten vorstellte. Er entwarf 3 Techniken:
Falten des Lebens” – die einfache Technik, “Falten der Wahrheit” – eine Falttechnik zur Vermittlung der Grundprinzipien der Geometrie und das “Falten der Schönheit” – die auf Quadrate, Sechsecken und Achtecken basiert.

Von dort gelangte es über Rudolph Steiner in die Waldorfschule. Darüber hinaus wurde es an der Bauhaus-Schule für Gestaltung auch für den Unterricht in Architektur und Designformen genutzt. Joseph AIbers war derjenige, der innerhalb der Bauhaus-Gruppe durch die Origami-Technik eine neue Lernmethode entwickelte, um die Studierenden zu ermutigen, die inneren Eigenschaften zu erforschen und die strukturellen Möglichkeiten und Grenzen zu nutzen.
Er arbeitete mit einer Vielzahl von Materialien und ermutigte die Schüler, die verschiedenen Eigenschaften dieser Materialien zu erforschen. Die aus diesen Studien resultierenden Formen haben den positiven und negativen Raum bewohnt und zeigen das latente Potenzial im Gegensatz zu den traditionellen Anwendungen von Papier. Aber das ist der Sinn von “Faltpapier”: Die unendlichen Möglichkeiten von Origami. Es gibt viele Beispiele für Alltagsprodukte, die das Ergebnis des einfachen Aktes des Faltens eines Papiers sind.
Das Smartphone zum Beispiel ist ein solches Produkt. “Origami hat eine wichtige Rolle bei der  Entwicklung von Airbags, Weltraumteleskopen und Herzstäben gespielt”. Obwohl Origami-Displays in der Regel Aspekte des Designs und der Mathematik enthalten, zeigen sie Objekte, die den Beitrag von Origami zum zeitgenössischen Lebensstil veranschaulichen und die Lücke zwischen Kunst, Wissenschaft und sogar Geschichte schließen.
Wir leben heute in einer Zeit, in der die Entwicklungen rasant voranschreiten. Die Menschen müssen sich schneller anpassen, um mit der Entwicklung Schritt zu halten, die Systeme ändern sich und der Fortschritt schreitet konstant weiter. Die Ausstellung “How space can be defined” zeigt Künstler, die sich mit der Erforschung von Eigenschaften und der Nutzung der strukturellen Möglichkeiten und Grenzen des Materials beschäftigen. Jeder Künstler/in beschäftigt sich mit einer art von Architekturin den positiven und negativen Raum in sowohl Wandarbeiten als in Skulpturen und Installationen und zeigen dabei die Potenzialen von verschieden Materialen und Denkwitzen über Material.


(Text: Jeroen Cremers – 12/2019)


Wichtiger Sicherheitshinweis 
Bitte zu beachten, dass der Zugang zu den Ausstellungsraum nur unter Einhaltung der Maskenpflicht möglich ist. Ein Abstand von 1,5m zur anderen Person im Raum muss eingehalten werden, deshalb werden nur 4 Personen gleichzeitig im Raum sich aufhalten dürfen. Bitte zu berücksichtigen, dass es auch bei schlechten Witterungsverhältnissen zu kurzen Wartezeiten vor dem Raum kommen kann. Es wird Protokoll geführt wer den Raum betritt.   

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